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New Visions – Wie das SOAR Prinzip ihr Unternehmen an die Spitze bringt

„Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht im Kennenlernen neuer Landschaften, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.“[1]
Um vorhandene Wachstumschancen im Markt besser nutzen und um Stakeholdererwartungen zielgerichteter erfüllen zu können, hat die Führungsspitze eines kleinen, erfolgreichen, italienischen Prosecco-Herstellers sich dazu entschieden einen Visions- und Strategieprozess zu initiieren. Im Rahmen dieses Prozesses soll die Vision und Strategie nicht top-down erarbeitet und anschließend in die Organisation kommuniziert werden, sondern vielmehr das Wissen der gesamten Mitarbeiterschaft durch eine alternative dialogorientierte Vorgehensweise und Teamwork erschlossen werden.

New Visions – Wie das SOAR Prinzip ihr Unternehmen an die Spitze bringt

„Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht im Kennenlernen neuer Landschaften, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.“[1]
Um vorhandene Wachstumschancen im Markt besser nutzen und um Stakeholdererwartungen zielgerichteter erfüllen zu können, hat die Führungsspitze eines kleinen, erfolgreichen, italienischen Prosecco-Herstellers sich dazu entschieden einen Visions- und Strategieprozess zu initiieren. Im Rahmen dieses Prozesses soll die Vision und Strategie nicht top-down erarbeitet und anschließend in die Organisation kommuniziert werden, sondern vielmehr das Wissen der gesamten Mitarbeiterschaft durch eine alternative dialogorientierte Vorgehensweise und Teamwork erschlossen werden.

Wofür steht SOAR?

Das dynamische Umfeld meines Kunden erfordert die gleiche Dynamik in der Visions- und Strategieentwicklung. Ein Überdenken aktuellen Vorgehensweisen und Strategiemodell ist dementsprechend unerlässlich, um Innovation und neue Ansätze für eine gelungene Transformation zu etablieren.
Das „SOAR-Framework“ bietet eine innovative Vorgehensweise, die strategisches Denken fördert und eine partizipative Visions- und Strategieentwicklung ermöglicht. Das Akronym „SOAR“ steht für „Strengths (Stärke)“, „Opportunities (Möglichkeiten)“, „Aspirations (Hoffnungen/ Sehnsüchte)“ und „Results (Ergebnisse)“. SOAR als Ansatz, konzentriert sich insbesondere darauf, die Stärken eines Unternehmens zu entdecken, Kreativität zu fördern, sowie Teammitglieder zu ermutigen eigene Gedanken, Ideen sowie Wünsche zu teilen.

Wofür steht SOAR?

Das dynamische Umfeld meines Kunden erfordert die gleiche Dynamik in der Visions- und Strategieentwicklung. Ein Überdenken aktuellen Vorgehensweisen und Strategiemodell ist dementsprechend unerlässlich, um Innovation und neue Ansätze für eine gelungene Transformation zu etablieren.
Das „SOAR-Framework“ bietet eine innovative Vorgehensweise, die strategisches Denken fördert und eine partizipative Visions- und Strategieentwicklung ermöglicht. Das Akronym „SOAR“ steht für „Strengths (Stärke)“, „Opportunities (Möglichkeiten)“, „Aspirations (Hoffnungen/ Sehnsüchte)“ und „Results (Ergebnisse)“. SOAR als Ansatz, konzentriert sich insbesondere darauf, die Stärken eines Unternehmens zu entdecken, Kreativität zu fördern, sowie Teammitglieder zu ermutigen eigene Gedanken, Ideen sowie Wünsche zu teilen.

Hierbei fokussiert sich SOAR als Philosophie, auf, die Dinge und Themenfelder im Unternehmen, die „funktionieren“ anstatt sich darauf zu konzentrieren, was „misslingt“. Das übergreifende Ziel dieses Ansatzes lenkt die Aufmerksamkeit von Problemen, die gelöst werden müssen, zu Möglichkeiten und Chancen, die genutzt werden sollten. SOAR betrachtet die Stärken einer Organisation oder eines Teams, um diese positiven Aspekte zu mobilisieren und um auf dieser Basis die gewünschte Zukunft zu gestalteten.

Hierbei fokussiert sich SOAR als Philosophie, auf, die Dinge und Themenfelder im Unternehmen, die „funktionieren“ anstatt sich darauf zu konzentrieren, was „misslingt“. Das übergreifende Ziel dieses Ansatzes lenkt die Aufmerksamkeit von Problemen, die gelöst werden müssen, zu Möglichkeiten und Chancen, die genutzt werden sollten. SOAR betrachtet die Stärken einer Organisation oder eines Teams, um diese positiven Aspekte zu mobilisieren und um auf dieser Basis die gewünschte Zukunft zu gestalteten.

Neue Erfahrungen führen zu neuen Ideen

Im Rahmen des Projektes wurde beschlossen, einen eintägigen Workshop vor Ort abzuhalten, der sich am skizzierten SOAR-Ansatz orientiert und eine stärken- und dialogorientierte Vorgehensweise in den Fokus nimmt. Zu Beginn waren die zwölf Workshopteilnehmenden neugierig und zugleich aber auch zurückhaltend. Dies war das erste Mal für das Team, dass es die Möglichkeit bekommen hat, im Rahmen eines Workshops, sich aktiv an der Gestaltung des Unternehmens zu beteiligen. Die Teilnehmenden wussten nicht genau, was sie vom Workshop zu erwarten hatten. Durch die Gestaltung des Workshops wurde eine enge Einbindung der Teilnehmenden sowie ein Dialog untereinander ermöglicht. Dieser neue Ansatz der Zusammenarbeit und Führung („invite & inquire“) skizziert die nachfolgende Grafik:

Neue Erfahrungen führen zu neuen Ideen

Im Rahmen des Projektes wurde beschlossen, einen eintägigen Workshop vor Ort abzuhalten, der sich am skizzierten SOAR-Ansatz orientiert und eine stärken- und dialogorientierte Vorgehensweise in den Fokus nimmt. Zu Beginn waren die zwölf Workshopteilnehmenden neugierig und zugleich aber auch zurückhaltend. Dies war das erste Mal für das Team, dass es die Möglichkeit bekommen hat, im Rahmen eines Workshops, sich aktiv an der Gestaltung des Unternehmens zu beteiligen. Die Teilnehmenden wussten nicht genau, was sie vom Workshop zu erwarten hatten. Durch die Gestaltung des Workshops wurde eine enge Einbindung der Teilnehmenden sowie ein Dialog untereinander ermöglicht. Dieser neue Ansatz der Zusammenarbeit und Führung („invite & inquire“) skizziert die nachfolgende Grafik:

Nach einer einleitenden Begrüßungs- und Einführungsphase, hat sich das Team in Tandems aufgeteilt und gegenseitig interviewt. Diese Interviews haben den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, Projekte, Erlebnisse auf die sie stolz sind zu teilen, die Stärken des Unternehmens zu entdecken und Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum zu identifizieren. Diese ungewöhnliche Herangehensweise mit wertschätzenden und positiv fokussierten Fragen hat die Atmosphäre völlig verändert. In den Interviews tauschten sich die Teilnehmer beispielsweise zu folgenden Fragen aus: Was sind unsere Stärken als Unternehmen? Was sind die wichtigsten Trends und Veränderungen innerhalb unserer Märkte, die uns neue Geschäftsmöglichkeiten bieten? Was ist angesichts dieser Stärken und unsere Zukunftsvision für unser Unternehmen?

Nach einer einleitenden Begrüßungs- und Einführungsphase, hat sich das Team in Tandems aufgeteilt und gegenseitig interviewt. Diese Interviews haben den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, Projekte, Erlebnisse auf die sie stolz sind zu teilen, die Stärken des Unternehmens zu entdecken und Möglichkeiten für zukünftiges Wachstum zu identifizieren. Diese ungewöhnliche Herangehensweise mit wertschätzenden und positiv fokussierten Fragen hat die Atmosphäre völlig verändert. In den Interviews tauschten sich die Teilnehmer beispielsweise zu folgenden Fragen aus: Was sind unsere Stärken als Unternehmen? Was sind die wichtigsten Trends und Veränderungen innerhalb unserer Märkte, die uns neue Geschäftsmöglichkeiten bieten? Was ist angesichts dieser Stärken und unsere Zukunftsvision für unser Unternehmen?

War der Workshop ein Erfolg?

Derartige Fragen sind grundlegend für das Lernen, das Wachstum, den Wandel, die Erneuerung und den Erfolg von Organisationen. Aus unserer praktischen Erfahrungen heraus sind solche Fragen am nützlichsten und wirksamsten die lernorientiert sind und hierdurch vorhandene Annahmen in Frage stellen, helfen die Stärken des Unternehmens zu erkunden, die beteiligten Personen dabei unterstützen über frühere erfolgreiche Erfahrungen nachzudenken sowie solche die die Kreativität und Innovation fördern und die Neugierde anregen.
Am Ende dieser Workshop-Sequenz waren alle Teilnehmer gespannt darauf die Erlebnisse und Beispiele der anderen Interviewtandems zu hören. Nicht nur das Hören von Erlebnissen und Erfolgsgeschichten, sondern auch insbesondere das Erforschen der Ursachen des Erfolgs, hilft dem Team neue Möglichkeiten klarer zu erkennen. Auf dieser Grundlage entwickelte das Team auf eine co-kreativen Weise eine gemeinsame Vision von einer gewünschten Zukunft.

War der Workshop ein Erfolg?

Derartige Fragen sind grundlegend für das Lernen, das Wachstum, den Wandel, die Erneuerung und den Erfolg von Organisationen. Aus unserer praktischen Erfahrungen heraus sind solche Fragen am nützlichsten und wirksamsten die lernorientiert sind und hierdurch vorhandene Annahmen in Frage stellen, helfen die Stärken des Unternehmens zu erkunden, die beteiligten Personen dabei unterstützen über frühere erfolgreiche Erfahrungen nachzudenken sowie solche die die Kreativität und Innovation fördern und die Neugierde anregen.
Am Ende dieser Workshop-Sequenz waren alle Teilnehmer gespannt darauf die Erlebnisse und Beispiele der anderen Interviewtandems zu hören. Nicht nur das Hören von Erlebnissen und Erfolgsgeschichten, sondern auch insbesondere das Erforschen der Ursachen des Erfolgs, hilft dem Team neue Möglichkeiten klarer zu erkennen. Auf dieser Grundlage entwickelte das Team auf eine co-kreativen Weise eine gemeinsame Vision von einer gewünschten Zukunft.

Schließlich definierte das Team fünf bedeutende strategische Initiativen, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
Die positive Kultur am Workshop-Tag war eine völlig neue und ungewöhnliche Situation und Erfahrung für die Teilnehmer. Die wertschätzende Art des Dialogs ermöglichte Eigenverantwortung und Verbindlichkeit für das Erreichen der definierten Ziele. Unser auf Stärken inspirierter Ansatz schuf ein Umfeld, das zum Dialog anregt und eine unterstützende Kultur möglich machte. Die Grundlage für diese Fortschritt bildete der gewählte stärken-inspirierten Ansatz, der darüber hinaus davon ausgeht, dass „menschliche Systeme sich in Richtung der Fragen bewegen, die sie am häufigsten stellen und untersuchen; Wissen und Organisation sind eng miteinander verwoben, was wir wissen und wie wir es studieren, hat einen direkten Einfluss darauf, wo wir landen“.
Organisationen, die eine solche Herangehensweise für Visions- und Strategieprozesse verfolgen, entscheiden sich bewusst dafür, einen neuen und stärken-orientierten Prozess der Veränderung zu initiieren. Dieser auf die Stärken ausgerichtete Ansatz betont somit die positiven Aspekte einer Organisation und ihre Potenziale und nicht die Schwächen und losen Punkte.

Schließlich definierte das Team fünf bedeutende strategische Initiativen, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
Die positive Kultur am Workshop-Tag war eine völlig neue und ungewöhnliche Situation und Erfahrung für die Teilnehmer. Die wertschätzende Art des Dialogs ermöglichte Eigenverantwortung und Verbindlichkeit für das Erreichen der definierten Ziele. Unser auf Stärken inspirierter Ansatz schuf ein Umfeld, das zum Dialog anregt und eine unterstützende Kultur möglich machte. Die Grundlage für diese Fortschritt bildete der gewählte stärken-inspirierten Ansatz, der darüber hinaus davon ausgeht, dass „menschliche Systeme sich in Richtung der Fragen bewegen, die sie am häufigsten stellen und untersuchen; Wissen und Organisation sind eng miteinander verwoben, was wir wissen und wie wir es studieren, hat einen direkten Einfluss darauf, wo wir landen“.
Organisationen, die eine solche Herangehensweise für Visions- und Strategieprozesse verfolgen, entscheiden sich bewusst dafür, einen neuen und stärken-orientierten Prozess der Veränderung zu initiieren. Dieser auf die Stärken ausgerichtete Ansatz betont somit die positiven Aspekte einer Organisation und ihre Potenziale und nicht die Schwächen und losen Punkte.

Verweise:
[1] Proust.
Cooperrider, D.L., & Godwin, L. (2011). Positive Organisationsentwicklung: Innovationsgetriebener Wandel in einer Ökonomie und Ökologie der Stärken.
In K. Cameron und G. Spreitzer, The Oxford handbook of positive organisational scholarship, S. 737-750, Oxford, UK: Oxford University Press.
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