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Wie kann Change Management gelingen?
Erfolgreiches Change Management durch wertorientierte Organisationsentwicklung und Change Monitoring

Autorin: Xenia Klimmer

Ein erfolgreicher Veränderungsprozess setzt u.a. folgende Faktoren voraus: eine klare Vision, eine zielgerichtete Strategie und Analyse der Prozessschritte. Jedoch funktioniert keine Veränderung ohne das richtige Mindset der Führungskraft und der Hands-on Mentalität des Teams. Emotionen in Veränderungsprojekten sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg und werden von Führungskräften oft unterschätzt. Im Change Management handelt es sich primär um die Anpassung an neue interne und externe Umweltbedingungen. Ein Antriebsfaktor ist zum Beispiel die Reorganisation des Unternehmens zu einer agileren Arbeitsweise.

Wie kann Change Management gelingen?
Erfolgreiches Change Management durch wertorientierte Organisationsentwicklung und Change Monitoring

Ein erfolgreicher Veränderungsprozess setzt u.a. folgende Faktoren voraus: eine klare Vision, eine zielgerichtete Strategie und Analyse der Prozessschritte. Jedoch funktioniert keine Veränderung ohne das richtige Mindset der Führungskraft und der Hands-on Mentalität des Teams. Emotionen in Veränderungsprojekten sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg und werden von Führungskräften oft unterschätzt. Im Change Management handelt es sich primär um die Anpassung an neue interne und externe Umweltbedingungen. Ein Antriebsfaktor ist zum Beispiel die Reorganisation des Unternehmens zu einer agileren Arbeitsweise.

Ein wichtiges Ziel und Teilaspekt des Change Managements ist es das Team emotional zu erreichen und Begeisterung für den Wandel zu schaffen. Die Emotionen der Mitarbeiter und Führungskräfte tragen entscheidend zum Veränderungsprozess bei. Um das volle Leistungspotential auszuschöpfen, müssen Führungskräfte die Mitarbeiter für den Change Prozess und das definierte Ziel begeistern.

Define
In der ersten Phase „Define“ steht das Problem im Fokus. Wie kann die Problemstellung zu einer Zielstellung werden und was ist die Intention dahinter?
Durch die Formulierung des Zieles wird eine Vision erschaffen, die den Mitarbeiter als Richtungsweiser bei jeder Prozessphase unterstützen soll.
Discover
Es folgen stärkenfokussierte Interviews um den positiven Kern des Mitarbeiters zu entdecken. Dabei werden besonders die Erfolgsgeschichten hervorgehoben, was aus der positiven Psychologie entstammt und Begeisterung und Energie für Veränderungen erschaffen soll.
Dream
Ist angelehnt an die Phase „Define“, in der alle Mitwirkenden eine attraktive Vision ihrer idealen Zukunft entwerfen sollen.
Design
Die Design Phase ist eine Zusammensetzung der Erfolgsgeschichten und der idealen Vision, die zu einer realistischen Zukunftsvorhersage mit ersten Entwürfen weiter entwickelt wird.
Deliver
Um eine wirkliche Bereitschaft und Begeisterung für den Change Prozess zu erschaffen, müssen alle Beteiligten miteinbezogen werden, indem sie an der Umsetzung von Strukturveränderungen, neuen Lernprozessen und Routinen mitwirken. Durch die Einbeziehung wird die Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung der Mitarbeiter gefördert, was die Motivation positiv beeinflussen kann. Im nächsten Schritt werden klare Handlungsschritte zusammen erarbeitet und Maßnahmen definiert, die anschließend ausgewertet und Erfolge kommuniziert werden.

Ein wichtiges Ziel und Teilaspekt des Change Managements ist es das Team emotional zu erreichen und Begeisterung für den Wandel zu schaffen. Die Emotionen der Mitarbeiter und Führungskräfte tragen entscheidend zum Veränderungsprozess bei. Um das volle Leistungspotential auszuschöpfen, müssen Führungskräfte die Mitarbeiter für den Change Prozess und das definierte Ziel begeistern.

Define
In der ersten Phase „Define“ steht das Problem im Fokus. Wie kann die Problemstellung zu einer Zielstellung werden und was ist die Intention dahinter?
Durch die Formulierung des Zieles wird eine Vision erschaffen, die den Mitarbeiter als Richtungsweiser bei jeder Prozessphase unterstützen soll.
Discover
Es folgen stärkenfokussierte Interviews um den positiven Kern des Mitarbeiters zu entdecken. Dabei werden besonders die Erfolgsgeschichten hervorgehoben, was aus der positiven Psychologie entstammt und Begeisterung und Energie für Veränderungen erschaffen soll.
Dream
Ist angelehnt an die Phase „Define“, in der alle Mitwirkenden eine attraktive Vision ihrer idealen Zukunft entwerfen sollen.
Design
Die Design Phase ist eine Zusammensetzung der Erfolgsgeschichten und der idealen Vision, die zu einer realistischen Zukunftsvorhersage mit ersten Entwürfen weiter entwickelt wird.
Deliver
Um eine wirkliche Bereitschaft und Begeisterung für den Change Prozess zu erschaffen, müssen alle Beteiligten miteinbezogen werden, indem sie an der Umsetzung von Strukturveränderungen, neuen Lernprozessen und Routinen mitwirken. Durch die Einbeziehung wird die Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung der Mitarbeiter gefördert, was die Motivation positiv beeinflussen kann. Im nächsten Schritt werden klare Handlungsschritte zusammen erarbeitet und Maßnahmen definiert, die anschließend ausgewertet und Erfolge kommuniziert werden.

Abb. 1

Abb. 1: 5D Zyklus (Gowin, 2011), eigene Darstellung

Wie verändert das Change Monitoring den Change Management Prozess?

Unter Change Management wird eine strategische Ausrichtung von Veränderungsprozessen von einem Ausgangszustand zu einem Zielzustand verstanden. Im Fokus steht eine strategisch kluge und effektive Durchführung der Anpassungsprozesse mit Hilfe von verschiedenen Konzepten, Instrumenten und Maßnahmen.

Am Anfang einer Strategie steht immer eine Vision, in diesem Fall „Change Vision“, die als Leitbild für die Zielorientierung dienen soll. Anhand der Vision werden die Faktoren für eine erfolgreiche Steuerung und Umsetzung der Maßnahmen im Hinblick auf die Zielsetzung abgeleitet.

In diesem Kontext ist es unser Ziel, diverse Führungsteams zu etablieren, zu fördern und Inklusivität in allen Bereichen der Organisationen voranzubringen. Die zunehmende Fokussierung auf das Thema Diversität kann dazu dienen, Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen, aber auch unternehmensinternen Gruppen.

Abb. 2: 5D Zyklus (Gowin, 2011), eigene Darstellung

Unter dieser Change Vision wird eine Mentoring Mentalität zwischen Experten und veränderungsfreudigen Unternehmen verstanden, indem durch geeignete Interventionen die Führungskräfte und Mitarbeiter mit Einbindung des Change Monitorings die Ziele erreicht werden sollen. Grund für die Einbindung der Personen in den Prozess ist die Entwicklung eines Verständnisses für die anstehenden Veränderungen. Besonders die positiven Auswirkungen und die Ausgangslage sollen vermittelt werden und gemeinsam mit den Personengruppen, eine für alle adäquate Vorgehensweise, entwickelt werden. Nur mit Integration der im Change Prozess betroffenen Personen, kann eine Veränderung positiv und langfristig erfolgen. Durch Widerstand und Demotivation wird der Change Prozess erheblich beeinträchtigt und trägt zu einer geringeren Ausschöpfung des Potentials bei. Um ein Verständnis für den Prozess hervor zu bringen, werden zu Beginn die Strategie und die damit nächsten Schritte erläutert, sowie notwendige Maßnahmen für das jeweilige Team vermittelt.

Durch regelmäßige Reflexionen und den Austausch von Informationen werden Führungskräfte beim Prozess in hohem Maße unterstützt und die Fokussierung auf die Stärken und Ressourcen des Unternehmens und seinen Mitarbeitern gelegt. Auch die Weiterentwicklung und Stärkung von Handlungskompetenzen sind ein Teil des Konzeptes und werden durch eine „Learning by Doing“-Einstellung vermittelt. Es werden keine detaillierten Pläne mit Handlungsanweisungen vorgegeben, sondern Gestaltungs- und Handlungsfreiräume durch Ausprobieren und Experimentieren, angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens, erschaffen.

Unter dieser Change Vision wird eine Mentoring Mentalität zwischen Experten und veränderungsfreudigen Unternehmen verstanden, indem durch geeignete Interventionen die Führungskräfte und Mitarbeiter mit Einbindung des Change Monitorings die Ziele erreicht werden sollen. Grund für die Einbindung der Personen in den Prozess ist die Entwicklung eines Verständnisses für die anstehenden Veränderungen. Besonders die positiven Auswirkungen und die Ausgangslage sollen vermittelt werden und gemeinsam mit den Personengruppen, eine für alle adäquate Vorgehensweise, entwickelt werden. Nur mit Integration der im Change Prozess betroffenen Personen, kann eine Veränderung positiv und langfristig erfolgen. Durch Widerstand und Demotivation wird der Change Prozess erheblich beeinträchtigt und trägt zu einer geringeren Ausschöpfung des Potentials bei. Um ein Verständnis für den Prozess hervor zu bringen, werden zu Beginn die Strategie und die damit nächsten Schritte erläutert, sowie notwendige Maßnahmen für das jeweilige Team vermittelt.

Durch regelmäßige Reflexionen und den Austausch von Informationen werden Führungskräfte beim Prozess in hohem Maße unterstützt und die Fokussierung auf die Stärken und Ressourcen des Unternehmens und seinen Mitarbeitern gelegt. Auch die Weiterentwicklung und Stärkung von Handlungskompetenzen sind ein Teil des Konzeptes und werden durch eine „Learning by Doing“-Einstellung vermittelt. Es werden keine detaillierten Pläne mit Handlungsanweisungen vorgegeben, sondern Gestaltungs- und Handlungsfreiräume durch Ausprobieren und Experimentieren, angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens, erschaffen.

Die Erfolgsfaktoren, abgeleitet von der Change Vision, sind vor allem die Zuversicht und Überzeugung der anstehenden Veränderungen. Ebenso sollten alle Personen eine gewisse Anpassungsfähigkeit und konstruktiv-kritische Einstellung mitbringen, um die Zufriedenheit aller Beteiligten durch Verbesserungen zukünftiger Change Prozesse zu unterstützen. Auch bei Verunsicherungen und schwierigen Veränderungen wird eine Orientierung im Hinblick auf die Weiterentwicklung an die Hand gegeben.
Um den Erfolg der Prozesse zu kontrollieren und bei negativen Auswirkungen rechtzeitig zu intervenieren, wurde das Change Monitoring entwickelt. Eine geeignete Methode stellt die Darstellung der Erfolgsfaktoren in einem Change Radar fest. Dies dient zur Rückkopplung und Überprüfung der Zielorientierung insbesondere der Analyse der Stimmung und Emotionen.

Zu Beginn wird der Ist-Zustand der Erfolgsfaktoren der Mitarbeiter und des Unternehmens analysiert: Klarheit der Ziele und Auswirkungen, das Verständnis der Strategieplanung sowie die Wahrnehmung einer angemessenen Kommunikation der Prozesse. Ebenso soll eine subjektive Einschätzung der Stimmung zum Prozess, der Orientierung und der Zuversicht sowie der Anpassungsfähigkeiten erfolgen.

Dieser Vorgang wird zu späteren Zeitpunkten mehrmals wiederholt und soll zu einer zielführenden Strategie mit Fokus auf die Change Vision beitragen und die Effektivität des Change Prozesses hervorheben. Außerdem dient es zur Veranschaulichung des Prozessfortschritts und kann Motivation und Engagement der Mitarbeiter erhöhen, die maßgeblich am Change Prozess beteiligt sind und den Erfolg beeinflussen. Eine gute Change Management Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu verschiedenen Zeitpunkten mit Change Monitoring Maßnahmen begleitet wird und auf die Erreichung der Change Vision ausgerichtet ist.

Die Erfolgsfaktoren, abgeleitet von der Change Vision, sind vor allem die Zuversicht und Überzeugung der anstehenden Veränderungen. Ebenso sollten alle Personen eine gewisse Anpassungsfähigkeit und konstruktiv-kritische Einstellung mitbringen, um die Zufriedenheit aller Beteiligten durch Verbesserungen zukünftiger Change Prozesse zu unterstützen. Auch bei Verunsicherungen und schwierigen Veränderungen wird eine Orientierung im Hinblick auf die Weiterentwicklung an die Hand gegeben.
Um den Erfolg der Prozesse zu kontrollieren und bei negativen Auswirkungen rechtzeitig zu intervenieren, wurde das Change Monitoring entwickelt. Eine geeignete Methode stellt die Darstellung der Erfolgsfaktoren in einem Change Radar fest. Dies dient zur Rückkopplung und Überprüfung der Zielorientierung insbesondere der Analyse der Stimmung und Emotionen.

Zu Beginn wird der Ist-Zustand der Erfolgsfaktoren der Mitarbeiter und des Unternehmens analysiert: Klarheit der Ziele und Auswirkungen, das Verständnis der Strategieplanung sowie die Wahrnehmung einer angemessenen Kommunikation der Prozesse. Ebenso soll eine subjektive Einschätzung der Stimmung zum Prozess, der Orientierung und der Zuversicht sowie der Anpassungsfähigkeiten erfolgen.

Dieser Vorgang wird zu späteren Zeitpunkten mehrmals wiederholt und soll zu einer zielführenden Strategie mit Fokus auf die Change Vision beitragen und die Effektivität des Change Prozesses hervorheben. Außerdem dient es zur Veranschaulichung des Prozessfortschritts und kann Motivation und Engagement der Mitarbeiter erhöhen, die maßgeblich am Change Prozess beteiligt sind und den Erfolg beeinflussen. Eine gute Change Management Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu verschiedenen Zeitpunkten mit Change Monitoring Maßnahmen begleitet wird und auf die Erreichung der Change Vision ausgerichtet ist.

Literatur

Abb. 1: 5D Zyklus (Gowin, 2011), eigene Darstellung
Abb. 2: Change-Radar, Muhler, 2019
Arndt & Schaff (2019): Emotionen als Erfolgsfaktor im Change-Prozess, in:
https://www.linkedin.com/pulse/emotionen-als-erfolgsfaktor-im-change-prozess-schaff
MTI – MACHWÜRTH TEAM INTERNATIONAL (2019): Die vier Phasen eines Veränderungsprozesses, in: https://www.mticonsultancy.com/change_management/
Cooperrider, D. L. & Godwin, L. (2011). Positive Organisationsentwicklung: Innovation inspirierter Wandel in einer Ökonomie und Ökologie der Stärken. In K. Cameron und G. Spreitzer, The Oxford Handbook of Positive Organizational Stipendium, S. 737-750, Oxford, UK: Oxford University Press.

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